Statements Stimmen zu Touched by Art

Die Mitwirkenden des Projekts haben Statements zu Touched by Art abgegeben.

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Ein Gruppenbild. In Reihenfolge von Links nach Rechts: Torsten Anstädt, Andrea Hausy, Christine Rother-Ulrich, Ursula Bender, Julia Isterling, Olli Dürr und Miriam Becker.

Touched by Art lebt von den Menschen, die das Projekt gestalten, begleiten und unterstützen. Kunstschaffende, Fördernde, Partnerinstitutionen sowie Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Gesellschaft verbindet die Überzeugung, dass Kunst Begegnungen schafft und Inklusion sichtbar macht.

Die folgenden Statements geben einen persönlichen Einblick in die Gedanken und Erfahrungen der Mitwirkenden und Unterstützenden. Sie zeigen, welche Bedeutung Touched by Art für sie hat und warum das Projekt weit über die gemeinsame künstlerische Arbeit hinausreicht.

 

Cindy Klink in einem weißen Hoodie vor einer unscharfen, beigen Wand.

 

Für Cindy Klink beginnt Inklusion mit echter Begegnung – und genau diese ermöglicht Kunst auf besondere Weise:

„Kunst war für mich nie nur Ausdruck – sie war immer auch Brücke. Eine Brücke zwischen Sprachen, Kulturen, Menschen. Touched by Art bedeutet genau das: Verbindung schaffen, dort, wo oft Trennung empfunden wird.“

Cindy Klink, Deaf Performance Künstlerin, Schauspielerin, Influencerin und Schirmherrin von Touched by Art

 

Gert-Uwe Mende sitzt in dunklem Anzug mit weißem Hemd und violetter Krawatte vor einem Fenster mit unscharfem Hintergrund

 

Auch die Landeshauptstadt Wiesbaden versteht das Projekt als wichtigen Impuls für eine offene und inklusive Stadtgesellschaft:

„Ich lade Sie herzlich ein, sich von der Projektidee begeistern zu lassen. Wiesbaden ist bereits viele Schritte in Richtung einer inklusiven Stadt gegangen. Lassen Sie uns weiter ins Gespräch kommen, wie wir durch die Kunst und Kultur Teilhabe ermöglichen und Barrieren überwinden können.“

Gert-Uwe Mende, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden und Schirmherr von Touched by Art

 

Portrait Udo Lindenberg

 

Die Idee von Touched by Art findet weit über Wiesbaden hinaus Anerkennung und Unterstützung:

„Euer Projekt ist wirklich toll! Geistig und mental behinderten Künstlern die Chance zu geben, sich über Kunst auszudrücken, ist wundervoll und äußerst dankenswert. Großen Glückwunsch dazu! Wir werden dieses Projekt mit aller Kraft unterstützen.“

Udo Lindenberg, Deutscher Musiker und Schriftsteller

 

Marius Ohlendorf trägt eine beige Jacke mit Kapuze vor einer bunt beleuchteten Wand mit Graffiti und dem Schriftzug 'EMPIRE'

 

Im Mittelpunkt steht dabei immer das gemeinsame kreative Schaffen – unabhängig von individuellen Voraussetzungen:

„Ich finde es wichtig, dass Künstler mit und ohne Behinderung zusammen Kunst machen. Kunst verbindet alle Menschen zusammen. So entsteht eine Gemeinschaft für alle Menschen, etwas Schönes zu machen.“

Marius Ohlendorf, 1. Sprecher des Expertenrats der Landeshauptstadt Wiesbaden

 

Torsten Anstädt steht mit verschränkten Armen vor weißem Hintergrund und trägt ein weißes Hemd unter einem schwarzen Pullover

 

Viele Beteiligte sehen in Touched by Art ein Projekt mit Strahlkraft und langfristiger Wirkung:

„Das ist der Startschuss für etwas ganz Großes.“

Torsten Anstädt, Mitgründer und Geschäftsführer des humaQ Instituts, Vorstandsmitglied von Care for Innovation e. V. und Mitglied im Beirat des VDE/ITG für die Digitalisierung im Gesundheitswesen

 

Portrait Christine Rother-Ulrich

 

Die Grundlage dafür bildete eine enge Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern und inklusiven Einrichtungen:

„In der Vorbereitungsphase haben wir die Künstlerinnen und Künstler sorgfältig in Zusammenarbeit mit Behindertenorganisationen und inklusiven Kunstinitiativen ausgewählt wie EVIM, Vitos, Facettenwerk, Werkgemeinschaft und IFB.“

Christine Rother-Ulrich, Kuratorin

Reinhard Ernst steht in einem schmalen Gang zwischen farbigen Wandgemälden, trägt einen dunklen Anzug mit weißem Hemd und Einstecktuch und hebt die linke Hand leicht an

 

Auch die beteiligten Kulturinstitutionen verstehen Inklusion als selbstverständlichen Teil ihres gesellschaftlichen Auftrags:

„Das Museum Reinhard Ernst (mre) hat den Anspruch, in jeder Hinsicht ein demokratisches Museum zu sein. Veranstaltungen wie diese tragen dazu bei, mit dem Vorurteil aufzuräumen, dass Menschen mit Beeinträchtigungen nicht einen gleichberechtigten Stellenwert als Künstler haben können.“

Reinhard Ernst, Museumsgründer, Museum Reinhard Ernst

 

Portrait Andrea Hausy

 

Die wachsende Unterstützung zeigt, wie viele Menschen die Vision des Projekts inzwischen teilen:

„Inklusion ist ein Mehrwert für uns alle – kulturell, gesellschaftlich und menschlich. Ich durfte die Idee zu ‚Touched by Art‘ anstoßen und freue mich über die vielen engagierten Partnerinnen, Partner und Unterstützenden, die sich inzwischen der Projektidee angeschlossen haben.“

Andrea Hausy, Kommunale Inklusionsbeauftragte der Landeshauptstadt Wiesbaden

 

Portrait Julia Isterling

 

Gerade in den künstlerischen Tandems wird deutlich, wie gegenseitiges Lernen und Verständnis entstehen können:

„Inklusion ist für mich das Üben des Perspektivwechsels, überall da, wo Menschen zusammenkommen. Das gelingt mal besser und mal schlechter. Ich bedanke mich bei allen Tandems dafür, sich hier gemeinsam auf die Übungsmatte zu begeben und gegenseitig ein größeres Verständnis füreinander zu entwickeln.“

Julia Isterling, Diplom-Kunsttherapeutin und Pädagogin

 

Portrait Miriam Becker

 

Das Projekt lädt dazu ein, gewohnte Sichtweisen zu hinterfragen und Potenziale neu zu entdecken:

„Wir neigen dazu, Menschen aufgrund eines ersten Eindrucks zu beurteilen. Touched by Art macht außergewöhnliche Fähigkeiten und Fertigkeiten sichtbar. Transfer für den Alltag: Don’t be so judgy!“

Miriam Becker, Gesellschafterin und Prokuristin der cicero Kommunikation GmbH, Chefredakteurin VivArt Lebenszeit

 

Portrait Olli Dürr

 

Diese Vision verbindet alle Beteiligten: eine Gesellschaft, in der Inklusion irgendwann keine besondere Bezeichnung mehr braucht, sondern selbstverständlich gelebt wird:

„Inklusion ist ein Zustand, den eine Gesellschaft erreichen kann. Das ist ein weiter Weg bis dahin, aber das Wort muss sich in Luft auflösen, damit wir sie erreicht haben!“

Olli Duerr, Filmemacher, Fotograf, Illustrator

Gemeinsam zeichnen diese Statements das Bild eines Projekts, das verbindet, inspiriert und Mut macht – für eine Gesellschaft, in der Vielfalt selbstverständlich ihren Platz hat.